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Da es sich in der Vergangenheit als wenig sinnvoll erwiesen hat, mit gemischten Gruppen (Jungen und Mädchen) zu arbeiten, sollen die Gespräche in den verschiedenen Anstalten getrennt geführt werden, so das es nicht zu Hemmungen kommt. Die Jugendlichen, die an den Gesprächen teilnehmen, stehen meist am Anfang einer kriminellen Laufbahn, das heißt sie sind bereits auffällig geworden. Eltern, Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter sind oft hilflos, überfordert und wissen nicht wie sie helfen können. Manchmal sind sie auch zu weit vom "realen" Leben des Jugendlichen entfernt.
Die Gefangenen aus Santa Fu bieten den Jugendlichen einen Einblick in ihr Leben, schildern ihre Situation und machen den Jugendlichen damit klar, welche Auswirkungen und Konsequenzen Kriminalität haben kann. Das GhJ-Team will nicht belehren und bekehren, es will konfrontieren. Die Medien vermitteln Klischees von Verbrechen und vom Knastalltag, die bei vielen Jugendlichen zur Verherrlichung und Verharmlosung von Kriminalität führen. Wenn die Gefangenen schildern was ihnen passiert ist, kommt es oft vor, dass Jugendliche sich ihnen gegenüber öffnen und sich ihnen anvertrauen.
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