Gefangene helfen Jugendlichen jetzt auch in Bremen

Nachdem sich unsere Arbeit neben Hamburg auch auf Hannover ausgeweitet hat, freuen wir uns sehr, dass unsere erfolgreichen Projekte nun auch in Bremen stattfinden.

Hierfür fand vor Kurzem in der Hansestadt eine Veranstaltung in Kooperation mit ReBUZ Nord und der Gerhard-Rohlfs-Oberschule statt. Dabei konnten alle Beteiligten einen Einblick in das Kooperationsprojekt bekommen, das neben dem Projekttag in der JVA Bremen ebenfalls wie in Hannover und Hamburg auch aus Vor- und Nachbereitung der Jugendlichen mit (ehemaligen) Inhaftierten bestehen wird.

 

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Denn vor jedem JVA-Projekttag werden die Jugendlichen auf den Besuch des Gefängnisses und der dortigen Begegnung mit den Inhaftierten vorbereitet. Hierfür füllen sie einen Fragebogen aus, der Auskunft über ihre Einstellung und Haltung, gegenüber beispielsweise Gewalt, geben soll und bekommen den genauen Tagesablauf in der JVA erklärt. Oftmals sind bei den Vorbereitungstreffen auch ausgewählte Häftlinge der jeweiligen Justizvollzugsanstalt mit dabei, die Fragen beantworten und somit auch schon einen ersten Kontakt zu den Jugendlichen aufbauen.

 

GhJ_Bremen_II

 

Bei den Nachbereitungstreffen füllen die Jugendlichen erneut einen Fragebogen aus, um evaluieren zu können, wie sich ihre Sichtweisen nach dem Besuch der Justizvollzugsanstalt verändert haben. Es wird über die Eindrücke, Erlebnisse und Gefühle gesprochen und diskutiert, wobei Jugendliche oftmals erklären, nach dem Besuch der JVA weniger auffällig geworden zu sein. Ebenso wie bei der Vorbereitung sind die ausgewählten Häftlinge auch bei der Nachbereitung mit den Jugendlichen dabei.

Wir freuen uns, dass an unserer Arbeit großes Interesse besteht und wir somit auch in einer weiteren Region einen Beitrag zur Prävention auf der einen und Resozialisierung auf der anderen Seite leisten können.



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